Liebe STACK-Community und STACK-Interessierte,
mit dem Beginn der Prüfungszeit freuen wir uns, Ihnen die zwölfte Ausgabe unseres STACK-Newsletters präsentieren zu dürfen.
Unser herzlicher Dank gilt allen Autorinnen und Autoren, die mit ihrem Engagement zum Entstehen dieser Ausgabe beigetragen haben. Durch ihren Einsatz lebt der STACK-Newsletter vom Austausch vielfältiger Erfahrungen und Ideen und fördert das gemeinsame Lernen innerhalb der Community. Wenn Sie Lust haben, sich weiterhin oder erstmals mit einem Beitrag einzubringen, freuen wir uns über Ihre Einsendungen – jede Idee, jeder Erfahrungsbericht und jede Anregung bereichert unsere Community.
Wir wünschen Ihnen viel Freude beim Lesen und hoffen, dass auch diese Ausgabe Ihnen neue Impulse und wertvolle Informationen für Ihre Arbeit mit STACK bietet.
Übersicht der Beiträge
Wenn Übungspunkte steigen und die Klausur fällt – ein offener Bericht aus Mathematik 1 mit STACK
Verfasst von: Norbert Franken (FH Aachen)
Kontinuierliches Üben ist ein zentrales Element unserer Mathematik-1-Lehre am Fachbereich Aerospace und Automotive Engineering der FH Aachen. Seit sechs Jahren nutzen wir dafür automatisiert korrigierte Online-Aufgaben, seit vier Jahren mit STACK; pro Semester betrifft das typischerweise 200–300 Studierende. Die Aufgaben werden wöchentlich bearbeitet, und eine Mindestpunktzahl ist Voraussetzung für die Zulassung zur Modulprüfung. Die dahinterstehende Idee ist bewusst einfach: regelmäßige Beschäftigung mit dem Stoff, zeitnahes Feedback, weniger „Aufholen“ kurz vor der Klausur. In den vergangenen Jahren wurde dieses Format von vielen Studierenden sehr positiv aufgenommen.
Beobachtung im letzten Jahr: ein widersprüchliches Bild
Im letzten Jahr lagen die im Mittel erreichten Übungspunkte etwa 10% über dem Durchschnitt der Vorjahre. Gleichzeitig hatte ich in den Lehrveranstaltungen eher den subjektiven Eindruck, dass der Kurs fachlich etwas schwächer aufgestellt ist, weniger tragfähiges Grundverständnis, mehr „ich komme irgendwie durch“, weniger aktive Auseinandersetzung. Die Abschlussklausur hat dieses Bauchgefühl leider bestätigt: Die Durchfallquote lag rund 9% ungünstiger als im Mittel der letzten Jahre. Diese Zahlen beruhen auf erhobenen Daten; sie sind aber ausdrücklich als Tendenzen zu verstehen. Wir haben keine vollständige statistische Auswertung vorgenommen und können nicht alle Einflussfaktoren (Kohorte, Klausurvergleichbarkeit, Rahmenbedingungen) kontrollieren. Dennoch wird eine Diskrepanz deutlich, die sich aus unserer Sicht nicht ignorieren lässt.
Was sagen Übungspunkte eigentlich aus?
STACK liefert verlässlich Rückmeldung darüber, ob eine Antwort in der geforderten Form korrekt ist. Über mehrere Jahre waren die so erreichten Übungspunkte für uns damit auch ein brauchbarer Hinweis darauf, dass Studierende kontinuierlich mitarbeiten und sich Kompetenzen aufbauen. Die aktuelle Entwicklung stellt jedoch die Frage, wie belastbar dieser Zusammenhang unter veränderten Bedingungen noch ist – und ob Übungspunkte weiterhin in gleicher Weise als Indikator für den tatsächlichen Lernstand dienen können.
Hypothesen (KI als naheliegende, aber nicht einzige Erklärung)
Eine naheliegende Erklärung ist für mich eine veränderte Bearbeitungspraxis, insbesondere durch die zunehmende Nutzung von KI-Tools. Das könnte zu höheren Erfolgsraten bei den Abgaben führen, ohne dass sich dies in vergleichbarer Weise in belastbarem Verständnis niederschlägt. Das ist zunächst einmal eine Hypothese, die ich derzeit nicht belastbar belegen kann; zugleich legen Gespräche mit Studierenden diesen Gedanken durchaus nahe. Unabhängig davon verändert die Verfügbarkeit entsprechender Werkzeuge die Bedingungen, unter denen Übungspunkte entstehen. Gleichzeitig gibt es weitere mögliche Erklärungen, die ebenso ernst zu nehmen sind: Unterschiede zwischen Kohorten, eine unbeabsichtigte Verschiebung im Klausurniveau oder im Kompetenzprofil, das in der Prüfung abgefragt wird, oder auch eine zu starke Fokussierung der Übungsaufgaben auf „korrekte Endergebnisse“ im Vergleich zu dem, was in der Klausur benötigt wird. In jedem Fall bleibt der zentrale Punkt: Übungspunkte sind nicht identisch mit Kompetenz, und möglicherweise ist diese Differenz zuletzt sichtbarer geworden.
Konsequenzen: eher Fragen als Antworten
Wir halten die Grundidee von STACK weiterhin für überzeugend: Regelmäßigkeit, Feedback, Struktur und Skalierbarkeit sind klare Vorteile. Gleichzeitig bin ich derzeit unsicher, welche Schlussfolgerungen aus der beschriebenen Diskrepanz angemessen sind. Ein reflexartiges „mehr Kontrolle“ erscheint mir ebenso problematisch wie ein unverändertes Weiterführen, wenn Übungspunkte als Indikator an Aussagekraft verlieren. Im Moment sehe ich vor allem den Bedarf, grundsätzlicher zu klären, welche Funktion STACK in unserem Kurs unter den veränderten Rahmenbedingungen erfüllen soll. STACK ist für uns nicht nur ein Punktegenerator, sondern vor allem ein Werkzeug für Üben, Feedback, Struktur und Lernerfolg – und genau diese Rolle möchten wir neu justieren.
Offene Punkte für den weiteren Umgang mit STACK
Aus der beschriebenen Beobachtung ergeben sich für mich (und für uns in der Lehre) einige offene Punkte, zu denen ich ausdrücklich auch an Erfahrungen anderer Kontexte denke:
- Tritt andernorts ebenfalls eine Entkopplung zwischen Übungserfolg und Klausurleistung auf?
- Wenn Übungspunkte als Zulassungskriterium genutzt werden: Hat sich die Einschätzung dieser Praxis in den letzten ein bis zwei Jahren verändert?
- Welche einfachen Auswertungen oder Indikatoren (ohne große Studie) helfen, die Aussagekraft von Übungsleistungen im Semester besser einzuordnen?
- Welche Anpassungen (organisatorisch oder kommunikativ) haben sich in ähnlichen Settings bewährt – und welche eher nicht?
Ich wäre dankbar für Anregungen, Erfahrungen oder auch Widerspruch. Der Beitrag ist ausdrücklich als Einladung zum Austausch gedacht: nicht mit einer fertigen Lösung, sondern mit einer Beobachtung, die vermutlich viele von uns derzeit beschäftigt.
Zum Autor:

Prof. Dr. Norbert Franken ist seit 2016 Professor für Mathematik am Fachbereich Aerospace & Automotive Engineering der FH Aachen. Dort verantwortet er insbesondere die Mathematikausbildung der angehenden Ingenieurinnen und Ingenieure in den ersten beiden Semestern. Vermutlich kam er erstmals in den Jahren 2018/2019 mit STACK in Berührung. Während der Corona-Pandemie setzte er STACK zeitweise für vollständig digitale Online-Klausuren ein. Seit dieser Zeit wird STACK zudem regelmäßig in den wöchentlichen Hausaufgaben seiner Lehrveranstaltungen eingesetzt. Als Lernmanagementsystem wird ILIAS verwendet.
STACK On Demand: Das Aufgaben Center im DZdA
Verfasst von: Johannes Knaut (OTH Amberg-Weiden) und Maike Schelhorn (OTH Amberg-Weiden)
Das Deutsche Zentrum für digitale Aufgaben (DZdA) ist eine gemeinsame Initiative von sechs deutschen Hochschulen für einen verbesserten Zugang zu hochwertigen digitalen Übungs- und Prüfungsaufgaben. Dazu gehört auch die Neuentwicklung von Aufgaben für konkrete Einsatzszenarien.
Vor diesem Hintergrund bietet das Aufgaben Center des DZdA einen kostenlosen On-Demand-Service zur Entwicklung von STACK-Aufgaben für individuelle Lehrveranstaltungen. Dieser steht ab sofort allen Angehörigen deutscher Hochschulen offen.
Wir sind ein Team aus acht Mitarbeitenden mit unterschiedlichen fachlichen Hintergründen:
- Johannes Knaut, OTH Amberg-Weiden
- Maike Schelhorn, OTH Amberg-Weiden
- Stephan Bach, OTH Amberg-Weiden
- Tjark Bantelmann, HAW Hamburg
- Bernhard Gailer, OTH Amberg-Weiden
- Raphael Müller, TH Würzburg-Schweinfurt
- Tobias Waedt, Hochschule Bochum
- Anas Ben Abderrahmane (als studentische Hilfskraft), OTH Amberg-Weiden
Bei der Entwicklung von STACK-Aufgaben sind uns besonders folgende Aspekte wichtig:
- hohe didaktische und technische Qualität durch gemeinschaftliche Aufgabenentwicklung in einem interdisziplinären Team
- Unterstützung der Aufgabenziele durch Integration hochwertiger JSXGraph-Applets
- mehrsprachige Aufgabenentwicklung auf Deutsch und Englisch
- Veröffentlichung unter CC-Lizenz im öffentlichen Repository des DZdA
- langfristige Wartung der Aufgaben im Repository
Möchten Sie Aufgaben für Ihre Veranstaltung entwickeln lassen, oder haben Sie Fragen zu unserem Angebot?
Dann kontaktieren Sie uns über das Formular auf unserer Webseite oder direkt per E-Mail an aufgabencenter@
dzda
.
info. Wir freuen uns auf Ihre Nachricht.
Zu den Autoren:

Johannes Knaut ist wissenschaftlicher Mitarbeiter an der OTH Amberg-Weiden. Nach seinem Informatikstudium an der LMU München begann er im Projekt IdeaL mit der Entwicklung interaktiver STACK-Aufgaben und JSXGraph-Applets für adaptive Selbstlernmodule in der Mathematik. Aus dem Projekt ging das hochschuleigene Service-Center Digitale Aufgaben hervor, in dem er seit Juni 2022 mit seinem Team passgenaue Aufgaben für Lehrende verschiedener Fachgebiete entwickelt. Seit Oktober 2025 leitet er zusätzlich das Aufgaben Center des DZdA, in dem seine Erfahrungen in der Aufgabenentwicklung in einen bundesweit eingesetzten On-Demand-Service einfließen.
Maike Schelhorn ist wissenschaftliche Mitarbeiterin an der OTH Amberg-Weiden. Den ersten Kontakt zu STACK hatte sie im Rahmen ihrer Masterarbeit, in der sie das Potenzial und die Grenzen von STACK im Mathematikunterricht thematisierte. Nach dem Abschluss ihres Lehramtsstudiums in den Fächern Mathematik und Physik war sie im Projekt h2d2 an der Hochschule Magdeburg-Stendal tätig, wo sie ihre Erfahrung in der Entwicklung von STACK-Aufgaben vertiefte und insbesondere Anwendungsaufgaben für Studierende im Bauingenieurwesen entwickelte. Seit Oktober 2025 ist sie Teil des Aufgaben-Centers des DZdA. Zu ihren Hauptaufgaben zählen die Koordination des Aufgaben-Centers sowie die Entwicklung von STACK-Aufgaben, wobei sie der didaktischen Gestaltung besondere Bedeutung beimisst.
Veranstaltungsrückblick: STACK in Trieste 2026

Verfasst von: Raphael Müller (Technische Hochschule Würzburg-Schweinfurt)
Vom 27. bis 29. Mai 2026 fand an der Università degli studi di Trieste die Konferenz „STACK in Trieste 2026“ statt. An der Veranstaltung nahmen circa 45 Personen aus unter anderem Deutschland, Italien, Kenia, Schottland und Japan teil.
Neben zahlreichen Vorträgen umfasste das Programm der drei Tage zwei Panel-Diskussionen zu Lehrerfahrungen mit STACK und zu Möglichkeiten und Erfahrungen mit Kollaborationen, zwei Workshops („Change of Perspectives“, „Different means to overcome challenging Situations“) sowie zwei Einstiegs-Workshops zu STACK (von Chris Sangwin, The University of Edinburgh) und JSXGraph (von Wigand Rathmann, FAU Erlangen-Nürnberg). Abgerundet wurde das Programm durch einen Ausflug zum Miramare Castle mit anschließendem Conference Dinner, das viel Zeit für den fachlichen Austausch und das Knüpfen von Kontakten bot. Den Abschluss bildete ein hybrides Treffen des STACK Professionals Network.
Im Folgenden werden einige Vortragsthemen kurz dargestellt. Alle Themen und Abstracts finden sich hier.
Chris Sangwin (The University of Edinburgh) sprach über einem neuen Ansatz, mathematische Argumentation mittels freier Texteingabe zu ermöglichen.
David Stern (IDEMS) ging auf Herausforderungen im aktuellen angespannten globalen Kontext ein und plädierte für einen starken Zusammenhalt und enge Kollaboration in der STACK-Community.
Verschiedene Vorträge gingen auf Use Cases von STACK ein:
- Laura Kobel-Keller (ETH Zürich) berichtete über den erfolgreichen Einsatz von ParsonsProof Type (Drag & Drop) im Prüfungsbetrieb.
- George Ionita (ETH Zürich) trug über Erfahrungen und Empfehlungen zu digitalen Prüfungen mit STACK vor.
- Danilo Lewański (Univ. Trieste) ging auf STACK zur Umsetzung von kontinuierlichem Assessment ohne Hilfskräfte ein.
- Stefano Luzzatto (ICTP) berichtete über STACK als Mittel zur Vorauswahl im Auswahlverfahren im International Mathematics Master (IMM).
Es wurden weitere interessante Tools vorgestellt:
- Matti Harjula (Aalto University) stellte einen Parser für chemische Reaktionsgleichungen und chemische Moleküle in STACK vor.
- Patrik Stilgenbauer (THWS) zeigte einen Maxima-Converter auf Basis von Quarto, der Python- und R-Code zur Generierung von Variablen für STACK-Fragen ermöglicht.
- Yasuyuki Nakamura (Nagoya University) präsentierte ein Analyse-Tool für Studierenden-Antworten zur Ausgabe und Analyse von Bearbeitungspfaden.
- Wigand Rathmann (FAU Erlangen-Nürnberg) stellte neue 3D-Optimierungs-Aufgaben mit JSXGraph in STACK vor. https://wrathmann.github.io/
- Georg Osang (IDEMS) sprach über das Texterstellungs-Programm PreTeXt, das die Integration von STACK-Aufgaben sowie LaTeX, HTML, und verschiedene Programmiersprachen in Skripten in verschiedene Export-Formate erlaubt.
https://stack-assessment.org/CaseStudies/2025/PreText_integration/
Es gab auch Vorträge zu STACK unter didaktischen Gesichtspunkten:
- Daniel Doz (Univ. Trieste) befragte Studierende zu Technology Acceptance und emotional-motivationalen Variablen im Zusammenhang mit der Nutzung von STACK.
- Juma Zevick (Univ. Trieste) untersuchte die Nutzung von STACK und die Prüfungsresultate an der Universität Triest.
Der Einsatz von LLM bildete einen Diskussionsschwerpunkt der Konferenz. Zwei Vorträge stellten LLM-Unterstützung für das Schreiben von STACK-Fragen und zum Analysieren der Studierenden-Antworten vor.
Herzlichen Dank an Prof. Danilo Lewański, Juma Zevick, Motognon Wastalas, Daniel Doz und der Sezione di Matematica für die hervorragende Organisation der Konferenz. Abschließend verweisen wir auf den englischsprachigen Konferenz-Bericht (Link), der das Programm chronologisch und thematisch Revue passieren lässt und einige Schlussfolgerungen aus der Konferenz zieht.
Rückblick: Seminar Lineare Algebra und Custom Libraries in STACK
Verfasst von: Maike Schelhorn (OTH Amberg-Weiden)
Am 29. April 2026 fand das Online-Seminar „Linear Algebra and Custom Libraries in STACK“ statt. Referent Luke Longworth (Universität Canterbury, Neuseeland) gab dabei Einblicke in seine selbst entwickelten Bibliotheken zum Thema Lineare Algebra und zeigte, wie sich diese und andere Community-Bibliotheken in STACK-Fragen einbinden und nutzen lassen.
Die Einbindung solcher Bibliotheken erweitert den Funktionsumfang von STACK und spart viel Aufwand, da wiederkehrender Code nicht in jeder Aufgabe neu eingefügt werden muss, sondern in Bibliotheken ausgelagert werden kann. Mit Hilfe der Funktionen stack_include() oder stack_include_contrib() kann der Code anschließend in die Aufgabe eingebunden werden (für weitere Informationen siehe STACK-Dokumentation). Der Workshop richtete sich an STACK-Nutzer mit Vorerfahrung.
Der Vortrag gliederte sich in drei Teile:
- Community-Bibliotheken im Kontext von STACK
- Einblick in die Lineare Algebra Bibliotheken von Luke Longworth
- Reflexionen zu den Bibliotheken und deren Entstehungsprozess
Der Fokus lag auf dem zweiten Teil. Luke Longworth stellte konkrete Funktionen aus seinen Bibliotheken zum Thema Lineare Algebra vor und demonstrierte deren Einsatz anhand von Beispielen.
Dabei zeigte er unter anderem, wie sich mathematische Ausdrücke mithilfe von Funktionen wie scale_nicely() automatisch in eine übersichtliche Form bringen lassen. Es wurden Funktionen zur Arbeit mit Vektoren und Matrizen vorgestellt, darunter Prädikatsfunktionen wie eigenvaluep() und diagp(). Mit diesen lässt sich beispielsweise überprüfen, ob ein gegebener Wert ein Eigenwert einer Matrix ist oder ob eine Matrix diagonal ist. Auch Funktionen wie rand_diag() oder rand_triu(), mit denen sich gezielt passende Matrizen für Aufgaben erzeugen lassen, wurden gezeigt.
Insgesamt wurde deutlich, wie Funktionen solcher Bibliotheken die Arbeit mit typischen Inhalten der linearen Algebra in STACK-Aufgaben erleichtern und strukturieren können. Die Aufzeichnung des Seminars mit allen vorgestellten Funktionen ist auf YouTube unter folgendem Link verfügbar: https://www.youtube.com/watch?v=5SASc6gB0Xc
Zur Autorin:
Maike Schelhorn ist wissenschaftliche Mitarbeiterin an der OTH Amberg-Weiden. Den ersten Kontakt zu STACK hatte sie im Rahmen ihrer Masterarbeit, in der sie das Potenzial und die Grenzen von STACK im Mathematikunterricht thematisierte. Nach dem Abschluss ihres Lehramtsstudiums in den Fächern Mathematik und Physik war sie im Projekt h2d2 an der Hochschule Magdeburg-Stendal tätig, wo sie ihre Erfahrung in der Entwicklung von STACK-Aufgaben vertiefte und insbesondere Anwendungsaufgaben für Studierende im Bauingenieurwesen entwickelte. Seit Oktober 2025 ist sie Teil des Aufgaben-Centers des DZdA. Zu ihren Hauptaufgaben zählen die Koordination des Aufgaben-Centers sowie die Entwicklung von STACK-Aufgaben, wobei sie der didaktischen Gestaltung besondere Bedeutung beimisst.
STACK Net – wie geht es weiter?
Verfasst von: Mike Altieri (OTH Amberg-Weiden)
Im letzten Newsletter haben wir bereits über die Bewerbung „STACK Net international“ in der Förderlinie „Fokus Netzwerke“ der Stiftung Innovation in der Hochschullehre berichtet. Ziel der Bewerbung war es, die STACK Connect-Webseite, den Newsletter und den STACK Talk für die internationale STACK-Community weiterzuentwickeln und auszubauen.
Auch wenn das Vorhaben leider nicht für eine Förderung ausgewählt wurde, blicken wir optimistisch nach vorne. Die Entscheidung ist zwar bedauerlich, eröffnet uns aber zugleich die Möglichkeit, unsere Aktivitäten noch stärker auf die deutschsprachige STACK-Community auszurichten.
Wie geht es nun weiter?
Die STACK Connect-Webseite sowie der deutschsprachige STACK-Newsletter werden künftig vom Deutschen Zentrum für digitale Aufgaben in der Hochschullehre (DZdA) weitergeführt. Der Newsletter wird weiterhin zweimal jährlich erscheinen und folgende – teilweise bekannte, teilweise neue – Rubriken umfassen:
- Beiträge aus der Community
- Neues aus der internationalen STACK-Community
- Neues aus dem DZdA
- Literaturbesprechungen
- Termine und Veranstaltungshinweise
Ihre und Eure Beiträge sind daher auch weiterhin herzlich willkommen!
Wir freuen uns auf den weiteren Austausch mit Ihnen und Euch und darauf, die deutschsprachige STACK-Community gemeinsam weiter zu stärken.
Vielen Dank für Ihr und Euer Vertrauen!
Mike Altieri
Zum Autor:
Prof. Dr. Mike Altieri verantwortet das Projekt STACK Net und leitet das Institut zur Entwicklung und Erforschung von Studium und Lehre (IEESL) der OTH Amberg-Weiden. Seine Anliegen sind, den Mehrwert digitaler Aufgaben in der Breite noch bekannter zu machen, die Vernetzung der STACK Community zu unterstützen und eine deutschlandweite Institutionalisierung im Bereich digitaler Aufgaben voranzubringen. Gemeinsam mit Prof. Dr. Karin Landenfeld (HAW Hamburg) und Prof. Dr. Thomas Skill (HS Bochum) leitet er das Deutsche Zentrum für digitale Aufgaben (DZdA).
Kontakt: m.altieri@
oth-aw
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Ankündigungen
Im kommenden Abschnitt präsentieren wir Ihnen Veranstaltungen, in denen Digitalisierung, digitale Aufgaben und STACK Themen sind oder sein können.
The International Meeting of the STACK Community 2026
Termin: 27.07. – 31.07.2026
Ort: Nairobi
Link: https://stack-assessment.org/Events/2026-07-27-Conf-2026/
Link zur Registrierung: https://events.idems.international/event/2/
5. Workshop der Tagungsreihe "MINT digital"
Liebe Mitglieder der STACK-Community,
die Hochschule Bielefeld lädt Sie ganz herzlich zum 5. Workshop der Tagungsreihe "MINT digital" ein. Die Workshops dieser Reihe finden einmal jährlich an wechselnden Hochschulen bundesweit statt. "MINT digital" bietet einen geeigneten Rahmen für den Wissensaustausch sowie für die Vorstellung und Diskussion aktueller und relevanter Lehrmethoden, Werkzeuge und Strategien zur Weiterentwicklung der digitalen Lehre, insbesondere in den MINT-Fächern. Der Schwerpunkt der diesjährigen Veranstaltung liegt beim Thema "Digitale Prüfungen, E-Assessment - Konzepte, Tools und Umsetzung".
Die Veranstaltung findet am 07.09.2026 (14:00–17:35 Uhr) und am 08.09.2026 (09:00–14:00 Uhr) an der Hochschule Bielefeld statt. Der Call for Participation ist ab sofort geöffnet.
Deadline für die Anmeldung zum Workshop: 31.07.2026.
Deadline für die Beitragseinreichung: 31.07.2026
Weitere Informationen zur Organisation, Themenschwerpunkten und Beitragsformaten entnehmen Sie bitte der Webseite des Workshops: https://www.hsbi.de/ium/mint-digital-2026. Verwenden Sie bei Interesse an einer Teilnahme das Anmeldeformular (zu finden über den Menüpunkt „Anmeldung“ auf der Workshop-Webseite).
Wir würden uns sehr freuen, wenn Sie die Veranstaltung innerhalb Ihrer Community weitergeben.
Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme und spannende Beiträge!
Das Organisationsteam "MINT digital 2026", Hochschule Bielefeld
Tatiana Schenck
Jörg Horst
Termin: 07.09. (14:00–17:35 Uhr) – 08.09.2026 (09:00–14:00 Uhr)
Ort: Hochschule Bielefeld
Anmeldung: bis 31.07.2026
Beitragseinreichung: bis 31.07.2026
Link: https://www.hsbi.de/ium/mint-digital-2026
Link zur Anmeldung:https://www.hsbi.de/ium/mint-digital-2026/anmeldung
ISIS|Moodle: STACK – mathematische Übungs- und Prüfungsaufgaben automatisch auswerten
Termin: 29.09.2026, 09:30 – 13:30 Uhr
Ort: online
Anmeldung: 02.03. – 28.09.2026
Link: https://programm.zewk.tu-berlin.de
JSXGraph Conference
Termin: 06.10. – 08.10.2026
Ort: online
Link: https://jsxgraph.uni-bayreuth.de/home/events/upcoming/
Shortlinks STACK-Newsletter
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Newsletter-Bibliothek: https://stack-connect.oth-aw.de/newsletter/bibliothek/
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herausgeberinformationen
Projektleitung
Projektkoordination
Maike Schelhorn
Kontakt: stack@
oth-aw
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Ronya Fischer
Kontakt: stack@
oth-aw
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Veröffentlicht im März 2026
